Autorenhomepage Dr. Ernst Woll

Mein Geburtsort Hohenleuben von oben – während eines Fluges 2011

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Aktualisiert:15.09.2017


Neue Gedichte

 

Ist Betrügen meisterhaft?

 

 

 

Ein Fleischerlehrling hat einst heimlich belauscht,

 

wie der Meister teures gegen billiges Fleisch austauscht,

 

um gefälschte Produkte teuer in den Handel zu bringen,

 

damit kommt seine Ladenkasse kräftig zum Klingen.

 

 

 

Er fragt seinen Lehrherrn deshalb dreist

 

ob dieses Tun vielleicht meisterhaft heißt,

 

der antwortet: „Weil du noch nicht zu Meistern zählst

 

glaubt man, es sind Märchen, wenn du es erzählst.“

 

 

 

Darum ist die Ausbildung nur Menschen zu übergeben,

 

die immer ehrliches Verhalten zeigten in ihrem Leben,

 

denn wenn ein Meister dem Lehrling auch Betrügen lehrt,

 

läuft in der Berufsausbildung bestimmt etwas verkehrt.

 

 

 

Zu Einzelfällen zählt erfreulicherweise hier dieses Beispiel,

 

doch ein einziges Vorkommnis ist dabei schon eines zu viel.

 

 

 

 

Fiktive Tiergespräche 7.Fortsetzung (nochmals Schwein)

 

 

Schwein Felix wurde schwerer und größer

 

und verhielt sich dazu auch immer böser.

 

War es Absicht oder Vergesslichkeit gewesen,

 

man hatte es nicht kastriert, das männliche Wesen.

 

Er wurde geschlechtsreif mit allem Ebergebaren,

 

die für Betreuer und Umgebung außerdem gefährlich waren.

 

Beispiellos was er im Wohnungszoo alles machte

 

und damit das gesamte Tierleben durcheinander brachte.

 

In der Regel schliefen die Heimtiere in der Nacht;

 

die meisten sind tagaktiv und selten ist eines aufgewacht.

 

Nur Alex der Hund machte mit, wenn Nachbars Hunde bellten,

 

dies und das Gurren der Meerschweinchen hörte man aber selten.

 

Da gab es eines Nachts ungeheuerliches Tiergeschrei,

 

Felix leistete sich eine unmögliche Schweinerei,

 

mit seinem Rüssel öffnete er einige Tierunterkunftsstätten,

 

so dass sich diese Eingesperrten in die Freiheit retteten.

 

Als die Familienmitglieder das Chaos erreichen

 

sehen sie ihn in die äußerste Zimmerecke entweichen.

 

Wahrscheinlich plagte ihn ein schlechtes Gewissen,

 

denn er hatte schon vorher richtig um sich gebissen.

 

Besonders eine aus dem Käfig entkommene Ratte,

 

die man deshalb bisher gut vor ihm gesichert hatte,

 

lag tot am Fussboden man glaubte es  fast nicht,

 

er hatte sie trotz ihrer Wendigkeit mit gezieltem Biss erwischt.

 

Möglicherweise hatte er vorm Hausherrn Respekt,

 

als der vor ihm steht zeigte er sich zumindest erschreckt

 

und lässt mit ganz komischen Schweinelauten

 

vermeintlich sogar Entschuldigungen verlauten:

 

„Langweilig ist es mir hier überall in diesen Räumen,

 

kaum bin ich eingeschlafen fang ich an zu träumen

 

vom hellen Stall, den Umgang mit Artgenossen,

 

obwohl ich dieses bisher nicht erfahren oder genossen.

 

In mir quirlen Kräfte und ungeheuere Energien,

 

wenn sich nichts ändert muss ich hier entfliehen.

 

Die anderen Tiere sind mir im Grunde einerlei,

 

ich befreite sie, führe vielleicht damit Änderungen herbei.“

 

Die Hausfrau tritt etwas näher an Felix heran

 

wobei sie seinen Angriff  nicht abwehren kann,

 

er gebärdet sich aggressiv und beißt sie ins Bein,

 

es existiert nicht mehr, das einst so zahme Schwein!

 

Die Familienmitglieder sind bestürzt und fassungslos:

 

Wie werden wir dieses aggressive Tier wieder los?

 

Doch Felix bereut vermutlich seine böse Tat,

 

man gibt sich Mühe zu verstehen, was er zu sagen hat:

 

„Ich reagiere leider oftmals spontan, unwillkürlich,

 

ihr meint es gut mit mir, das merke ich natürlich,

 

ihr gebt mir ausreichend Futter, das schmeckt

 

doch haben mich deine Armbewegungen erschreckt,

 

ich dachte, du wolltest mich vertreiben, schlagen

 

und so etwas schlägt mir instinktiv auf den Magen.

 

Würde ich mit meinesgleichen mal aneinandergeraten

 

brächte mein Beißen dann nicht diesen Schaden.“

 

Trotz dieser vermutlich von Felix geäußerten Abbitten

 

bleibt seine Zukunft nunmehr doch sehr umstritten.

 

Vater sagt: „Das Tier muss in seinen natürlichen Bereich.“

 

Und da protestieren die beiden Kinder zugleich:

 

„Keinesfalls zum Schlachten, dann ist Fleisch passee,

 

weil ich immer den lebenden Felix vor mir seh´,“

 

sagt das Mädchen und kann darüber informieren,

 

dass Tierschützer gerade etwas Neues ausprobieren:

 

„Bauern mit Schweinehaltungen bieten Familien an,

 

wie man Patenschaften über Schweine übernehmen kann.

 

Sie können die Tiere besuchen und beobachten

 

ob sie ein artgerechtes Schweineleben verbrachten.

 

Zu solch einem Landwirt könnten wir Felix geben

 

und ihn besuchen, begleiten im weiteren Leben.“

 

Das Schwein hat das Gespräch vermutlich erfasst

 

und bekundet, dass ihm vielleicht so etwas passt,

 

es grunzt genüsslich und sichtbar zufrieden,

 

also will man schweinegerechtes Weiterleben bieten!

 

Man beginnt den Vorschlag schrittweise zu realisieren,

 

doch dazu war vorher noch etwas auszuführen.

 

Der Landwirt fordert, den Eber noch zu kastrieren

 

sonst könnte er sich im Stall auch unartig aufführen.

 

Von den Sauen im Stall sind immer einige brünstig,

 

der Eber immer deckbereit, das wäre ungünstig.

 

Ihn im separaten Stall ständig  abzutrennen

 

ist dann auch nicht artgerechte Haltung zu nennen.

 

In der Tierklinik wurde nun der Eber kastriert,

 

er hört welch interessante Gespräche  man dort führt,

 

bevor er in tiefen Schlaf versinkt aus dem  er erwacht

 

und da hat man ihn nun zeugungsunfähig gemacht;

 

die Tierärzte sprechen über die Ferkelkastration,

 

ohne Betäubung erfolgt die nun seit Jahren schon.

 

Fleisch erwachsener Eber schmeckt, riecht penetrant.

 

Ganz junge Tiere zu kastrieren man deshalb richtig fand,

 

mit der Behauptung, diese spüren kaum einen Schmerz,

 

doch ihr Schreien bei der OP schlagen aufs Herz.

 

Vom Tierschutz wird um Betäubungspflicht gerungen.

 

Aus Kostengründen ist bisher kein Durchbruch gelungen.

 

Felix landet nun in einer kleinen Bauernwirtschaft,

 

hat endlich mit seinesgleichen eine richtige Gesellschaft.

 

Die dortigen Erlebnisse hören wir von ihm uns an,

 

er  allein ist es, der hier objektiv berichten kann:

 

„Nicht zu beschreiben, hier duftet es so angenehm

 

als ob ich vom Stinkhaus in ein Paradies nun käm´.

 

Unseren eigenen lieblichen Geruch haben wir Schweine,

 

im Wohnungszoo kam ich damit immer nicht ins Reine.

 

Die Mühe, die die Leute hier sich mit uns geben

 

verschafft uns ein echtes traditionelles Schweineleben.

 

Wir suhlen im Schlamm und schlafen auf Stroh,

 

über regelmäßiges gutes Futter sind wir immer froh.

 

Kurzum, ich vermag es einfach nicht zu glauben,

 

warum uns Menschen schweinewürdiges Dasein rauben!

 

Sie entwickeln angeblich moderne Haltungstechnologien;

 

im Vordergrund steht dabei immer nur das Bemühen,

 

billiges Schweinefleisch auf den Markt zu bringen,

 

das kann nur auf Kosten des Schweinewohls gelingen.

 

Nun bin ich egoistisch, fühle mich hier schweinegut,

 

zum Kampf gegen diese üble Politik fehlt mir der Mut.

 

Nicht vergessen habe ich die Leute vom Wohnungszoo,

 

über deren regelmäßige Besuche bin ich sehr froh.

 

Wir merken, wir erkennen uns, sind darüber erfreut,

 

denken nicht an die Zukunft, genießen das Heut´.

 

Doch wenn wir realistisch bleiben wollen

 

sollten wir nicht über unser Lebensende grollen,

 

das für uns Schweine selten ein natürliches ist,

 

weil der Mensch unser Fleisch so gerne isst;

 

hatten wir aber ein glückliches Schweinleben

 

sei unser Schlachten eventuell den Menschen vergeben.“

 

Ein Vorschlag für vernünftiges Entscheiden:

 

Prüfen, ob Schweine als Heimtiere gar leiden!

 

Als Haus- und Nutztiere art- und tierschutzgerecht halten

 

sollte man für unsere Mitgeschöpfe immer beibehalten.

 

 

 

(Fortsetzungen folgen)

 

 

 

Fiktive Tiergespräche 6.Fortsetzung (Henne)

 

 

 

Warum wollte man den Wohnungszoo anlegen?

 

Wollte man Tiere schützen, hegen und pflegen?

 

Vielleicht war das das ausschlaggebende Motiv,

 

die artgerechte Tierhaltung lief dabei oftmals schief.

 

Wir hören wie ein auserwähltes Tier dazu spricht,

 

als typisches Heimtier kennen wir es bisher nicht.

 

Der Lebenslauf, wie wird es in den Zoo eingegliedert,

 

wird von diesem Geschöpf nun selbst geschildert:

 

„Säugetiere werden geboren, aus dem Ei schlüpfte ich,

 

als Huhn galt sofort Selbstständigkeit für mich;

 

dadurch ist unsere Mutterbindung nur oberflächlich,

 

ihren Vater, den Hahn, kennen nur Zuchttiere tatsächlich.

 

Ich gehöre zu den Tieren deren Leben damit startet,

 

indem der Mensch nur Produktion von ihnen erwartet.

 

Nach Fleischhuhn oder zum Eierlegen wird sortiert

 

und was da nicht reinpasst sofort das Leben verliert.

 

Ich kam in eine Käfighaltung, eine Eierlegefabrik,

 

diese gebotene Überlebenschance war aber kein Glück,

 

denn ich lebte in diesen meinen besten Hühnerjahren

 

auf Flächen, die kaum größer als ein DIN A 4 Blatt waren.

 

Bereits nach meistens weniger als zwölf Monaten

 

als die von uns gelegten Eier abgenommen hatten

 

vernahm ich, dass  Menschen Andeutungen machten,

 

unsere ganze Stalleinheit käme bald zum Schlachten.

 

Dann ging es auf zum Transport zur großen Schlachtstätte,

 

in der es für mich das Lebensende gegeben hätte,

 

doch ob es vielleicht für mich Bestimmung war?

 

Ich sah die Wohnungszoobesitzer, das Ehepaar,

 

die kauften mich, wollten mich als Tierschützer befreien,

 

weil das neuerdings organisierte Aktionen seien,

 

indem man Zeichen setzt, um bisher gequälten Tieren

 

bis zum natürlichen Tod beste Haltung zu garantieren.

 

Selbst mit meinem kleinen Hühnergehirn erkenne ich,

 

generelle Lösungen bringen diese Aktionen nicht.

 

Einige Monate bin ich nun in diesem Wohnungszoo

 

mit gemischten Gefühlen, sowohl traurig als auch froh.

 

Einst gestresst von vielen Hühnern in der Legebatterie

 

bin ich nun ohne diese Partnerinnen einsam wie noch nie.

 

Die anderen Tiere behandeln mich als Außenseiter

 

und an hühnergerechter Haltung fehlt es hier leider.

 

 

 

 

 

Man kennt diese, das erfuhr ich einst sehr klar

 

als ich Mithörer beim Geschichtenerzählen war.

 

Der Hausherr wuchs in einem Bauerhof auf,

 

davon erzählte er gern seinen Kindern zuhauf.

 

Und deshalb weiß ich nun auch darüber Bescheid

 

was glückliche Hühner waren in alter Zeit.

 

Hier finde ich diese Bedingungen nicht vor,

 

darum leiht den Worten des Hausherrn das Ohr“:

 

„Für meinen Großvater, einem Bauern aus Passion,

 

galt für die Nutztierhaltung vor 75 Jahren schon,

 

Tiere müssen sich wohl fühlen unter unserer Obhut,

 

das tut dann ihnen und auch uns Menschen gut.

 

Die Hühner zeigen im Verhalten aus ihrer Sicht

 

was sie bevorzugen, ihnen gefällt oder auch nicht,

 

dazu muss man die eigenen Hühner gut kennen,

 

all das konnte mein Opa dann auch konkret benennen:

 

Sie brauchen im Freien Gesellschaft mit ihresgleichen

 

dazu aber große Flächen, um sich mal auszuweichen.

 

Die Personen, die sie pflegen füttern und betreuen

 

erkennen sie, gackern, flattern und können sich freuen.

 

Für den Takt des Sonnenauf- und Untergangs bereit

 

bevorzugen sie im Tagesablauf Regelmäßigkeit.

 

Beim Eierlegen sind sie gern allein und unbeobachtet,

 

nach Erfolg wird laut gegackert, dass jeder es beachtet.

 

Müssen sie darum in Gruppen in Käfighaltung leben

 

ist ihnen dieses wichtige Bedürfnis nicht gegeben.

 

Selten brüten heute auf einem Nest noch Hennen,

 

Brutapparate sind aber als ein Vorteil zu erkennen.

 

Manches Huhn würde eventuell freilich mit Entzücken 

 

gern spazieren gehen mit den geschlüpften Kücken.

 

Hühner sitzen gern auf Stangen beim Schlafe,

 

Bodenhaltung ohne solche ist für sie deshalb Strafe.

 

Flächen zum Scharren sind für Hühner ebenfalls notwendig,

 

irgendwelche Beschäftigungen brauchen sie ständig.

 

Über glückliche Hühner wusste mein Opa noch mehr,

 

doch daneben bedrückte es ihn schon als Kind oft sehr,

 

wenn dann das Schlachten der Tiere anstand

 

und man sogar auf seine Mithilfe dabei bestand.

 

Beim Hühnerschlachten wurde nicht betäubt,

 

so haben sich die Tiere oft gewehrt und gesträubt.

 

Mit Schneidewerkzeugen wurde spontan der Hals durchtrennt,

 

was man bei anderen Schlachttieren „Schächten“ nennt.

 

Diese rituellen Schlachtmethoden

 

sind in Deutschland zum Glück verboten.“

 

Im Wohnungszoo lebte die Henne dann ein halbes Jahr,

 

da meinte der Hausherr: Vielleicht ist es doch wahr,

 

Hühner eignen sich nicht zur Haltung in Wohnungen

 

also ist unser Experiment doch nicht gelungen.

 

Wir ließen die Henne überall frei herumspazieren

 

allerorts sahen wir sie ihre Ausscheidungen verlieren.

 

Nur unser Schwein Felix fraß diese hin und wieder

 

anderen Tieren, auch uns, ist dieser Schmutz zuwider.“

 

An Bekannte übergab man deshalb das Huhn,

 

bei diesen lebt es in einem Schrebergarten nun.

 

Mit dortigen 5 Hühnern aus der  genannten Aktion

 

versteht sich die gerettete Henne recht gut jetzt schon;

 

die Haltung dort ist einigermaßen „geflügelgerecht“,

 

sie genießen ihr gewonnenes Leben so recht und schlecht.

 

Hund Alex aus dem Wohnungszoo ehrlich betont:

 

„Lasst uns Tiere mitbestimmen wer bei uns wohnt

 

und mit unseren weiteren Kommunikationen zeigen wir

 

die  Probleme beim Zusammenleben von Mensch und Tier.“

 

 

 

 

 

 

Fiktive Tiergespräche – 5. Fortsetzung (Echse/Hund)

 

 

 

Was im Wohnungszoo  ruhig kreucht und fleucht

 

findet man eines Morgens ganz aufgescheucht,

 

man hört wie Tiere ihre Stimmen erheben,

 

spezifische, ängstliche Laute von sich geben.

 

Die Familie stürmt ins Zimmert um nachzusehen,

 

was ist mit diesen aufgeregten Tieren geschehen?

 

Die Ursache der Unruhe ist sehr schnell gefunden,

 

der Waran ist aus dem Terrarium verschwunden!

 

Eltern und 2 Kinder sind wie vom Donner gerührt,

 

was hat zu diesem Fluchtausbruch geführt?

 

Gestern Abend hat der Junge die Echse gefüttert

 

und er sagt und scheint darüber auch erschüttert:

 

„Ich glaube die Glaskastentür verriegelte ich nicht

 

und da ist dann bestimmt die Echse entwicht.“

 

Der Vater fasst sich als Erster und er erklärt,

 

dass man durch dieses Ereignis wissenswertes erfährt:

 

„Alle unsere Tiere haben sich ängstlich benommen,

 

mit Echsen sind sie noch nie direkt in Kontakt gekommen,

 

folglich besitzen alle einen natürlichen Instinkt

 

mit dessen Hilfe ihnen der Überlebenskampf gelingt.

 

Sie spüren und erkennen Feinde und auch Gefahren,

 

ohne dass sie diesen vorher je begegnet waren.

 

Jetzt gilt es den Ausreißer wieder einzufangen, 

 

durch Hund Alex werden wir schnell zu ihm gelangen.“

 

Ja, man brauchte nur dem lauten Bellen nachzugehen

 

da sieht man auf dem Balkon Alex vor der Echse stehen.

 

Der Hund betrachtet sie offensichtlich als Feind,

 

sein Bellen verrät es, gedacht hören wir was er meint:

 

„Du gehörst nicht in unseren Kreis hierher,

 

dich in unserer Gemeinschaft einzugliedern fällt schwer,

 

wir sind hier alle Heimtiere auf heimischem Boden,

 

du Waran, gehörst aber zu den uns unbekannten Exoten.

 

Ursprünglich hatte ich Angst, das ist erklärlich

 

aber nur in der Wildnis würdest du mir gefährlich,

 

weil du dort auch hundeähnliche Arten frisst

 

mich aber hier zu fangen du zu langsam bist.“

 

Vermutlich merkt Alex, dass die Echse erzählen will,

 

er hört ihr zu und ist ausnahmsweise selbst mal still:

 

„Wage dich nur nicht zu nahe an mich heran,

 

weil ich in der Tat auch hier beweisen kann:

 

Man zählt uns richtigerweise auch zu den Raubtieren,

 

die mutig sind, niemals ihre Angriffslust verlieren.

 

Als dieser Mann hier mich in der Wildnis gefangen

 

war alles um mich herum viel zu schnell gegangen.

 

Wir lebten sicher, nur Angst vor Menschen hatten alle,

 

unbedacht flüchtete ich und landete in einer Lebendfalle.

 

Es wird behauptet, wir Warane wären leicht zu zähmen,

 

weshalb uns die Menschen jetzt als Heimtiere nähmen.

 

Vermutlich war dies der Grund hier für die Leute,

 

mit mir angeben wollten sie, das macht ihnen Freude.

 

Was mir in Gefangenschaft seither indessen zustieß

 

mich in keiner Weise sanftmütig werden ließ.

 

Selbst bestimmen will ich immer über mein Leben,

 

mit Einsperren werde ich mich nie zufrieden geben.

 

Ihr Heimtiere habt euch seither alle gefügt

 

und ich frage, ob es euch wirklich schon genügt,

 

wenn euch die Menschen mal liebkosen und loben

 

und ansonst werdet ihr ins Abseits abgeschoben.

 

Moderne Heimtierhaltung, da muss ich schon sagen,

 

es ist sensationell was da heute die Menschen wagen,

 

da gibt es wohl fast keine Tierart mehr auf der Welt,

 

die man nicht auch als Heimtier in der Wohnung hält.

 

Die Familie mit diesem sonderbaren Wohnungszoo

 

ist über mich als besondere Attraktion irgendwie froh,

 

wie einen Hund behandelt man mich, ist das nicht dumm?

 

Man legt mir ein Geschirr an, führt mich draußen herum;

 

als wenn das für mich Ersatz für freie Bewegung wär´,

 

im Gegenteil und dazu schämte ich mich sogar oft sehr,

 

denn ich hörte neben der Empörung vieler Passanten,

 

dass sie Echsenausführen eine Spinnerei auch nannten.“

 

Eine laute Stimme, für diese Tiere ein Alarmzeichen;

 

müssen sie schnell einer Gefahr ausweichen?

 

Es ist ein Mann auf dem Balkon im Nachbarhaus,

 

der schreit seine Empörung gerade so heraus:

 

„Nun ist bei mir aber alle Geduld am Ende,

 

mir ist es als ob ich mich im Dschungel befände;

 

eine große Echse schaut mich wie ein Raubtier an,

 

nicht auszudenken was hier alles passieren kann!

 

Wir sind nicht mehr sicher in unseren 4 Wänden,

 

die Polizei muss diese Tierhaltung beenden.“

 

Handhabe zu einem Verbot gab es jedoch nicht,

 

weitere Tiergespräche  hören wir im nächsten Gedicht.

 

 

Fiktive Tiergespräche – 4. Fortsetzung (Hund/ u. a.)

 

 

 

Hund Alex fühlt sich nun endlich wieder frei,

 

seine mehrwöchige Haft in der Küche ist vorbei.

 

Leicht kann er das Zimmer in der Wohnung finden,

 

wo sich die vielen Tiere wie in einem Zoo befinden.

 

Sein guter Geruchssinn hat ihn dorthin geleitet,

 

was er nun erblickt ihn aber Bestürzung bereitet:

 

Aus einem Glaskasten guckt ihn ein Tier böse an,

 

im Maul eine Maus, deren Kopf man noch sehen kann.

 

Das Beutetier lebt, das verrät der ängstliche Blick,

 

Alex steht wie angewurzelt, kann nicht zurück.

 

Da hört er den Hausherrn in das Zimmer kommen,

 

der erzählt einiges, er selbst ist noch ganz benommen:

 

„Ja, mein Lieber, da kannst du staunen und erfahren;

 

auf der Welt gibt’s zwischen den Tieren Gefahren,

 

hier ein Waran, eine Echse, die kann nur überleben,

 

wenn wir ihr in unserer Obhut lebendes Futter geben.

 

Mit fressen und gefressen werden wird garantiert,

 

dass sich in der Natur der Kreislauf nicht verliert.

 

Bei euch Haustieren greifen wir Menschen hier ein,

 

schützen euch voreinander, wird das gut aber sein?

 

Wir bringen euch damit in eine Gefangenschaft,

 

wissen nicht, ob die euch tiergerechtes Leben schafft.“

 

Alex hat doch versucht diese Worte zu verstehen,

 

man merkt, er würde antworten, würde das nur gehen,

 

gedacht lassen wir ihn  seine Gedanken darlegen,

 

eventuell kann das zu neuen Überlegungen anregen:

 

„Auf den Weg hierher hatte ich eine Katze gewittert,

 

wollte sehen ob sie vor meinem Anblick zittert,

 

doch als ich den Raum betret´ und die Echse seh,

 

sind Gedanken an die Katze plötzlich passee.

 

Hier im Zimmer werden sonderbare Tiere gehalten,

 

die bisher in keiner Weise als Heimtiere galten.

 

Weil es nun durch die Globalisierung der Welt

 

vielen Menschen obendrein auch noch gefällt

 

von Reisen in alle Herren Länder, Tiere mitzubringen,

 

die sie zum Leben in Arrest in ihre Obhut zwingen,

 

werden diese aus ihrem natürlichen Umfeld gerissen,

 

tun das diese Menschen noch mit reinem Gewissen?

 

Kann ich mich je an diese fremden Tiere gewöhnen?

 

Da könnte man sich ja direkt mit Katzen versöhnen.

 

Katze, die du dich hier vor mir verstecken willst,

 

vielleicht gar nicht mehr als meine Feindin giltst,

 

wenn ich dich über unser Gemeinsames aufkläre,

 

das im Zusammensein mit Menschen wichtig wäre.

 

Ich bin noch sehr jung, ohne eigene Erfahrung,

 

merke aber, es dreht sich vieles um die Nahrung.

 

Wir Hunde, ihr Katzen, jagten einst die gleiche  Beute,

 

es hieß, unser Streit sei unüberwindbar bis heute.

 

Darüber hörte ich von Älteren  sehr Beachtenswertes

 

erfuhr auch, hierzu sagen Viele viel Verkehrtes.

 

Menschen ordnen uns Hunde den Raubtieren zu,

 

damit erhielten wir einen schlechten Ruf im Nu;

 

wir würden töten, besonders Fleisch auch fressen,

 

sie sind aber selbst auch so, das ist nicht zu vergessen!

 

Katzen muss man aber auch zu den Raubtieren zählen,

 

könnten wir  drei uns gegenseitig als Nahrung wählen?

 

Ihr Hauskatzen habt viel von Großkatzen übernommen,

 

der Appetit auf Menschenfleisch ist aber ausgenommen,

 

gleichermaßen sind mir keine Beispiele bekannt

 

wonach Haushunde als Menschenfleischesser genannt.

 

Aber noch in Asien und in Europa bis vor kurzer Zeit,

 

war bei Menschen Hundefleischessen keine Seltenheit.

 

Selbst in Deutschland, wo Hauskatzen so sehr beliebt,

 

es immer noch Leute als Katzenfleischesser gibt.

 

Wenn ihr es nicht wisst, will ich es dir auch verraten:

 

Menschen war Katzenfleisch Ersatz für Kaninchenbraten:

 

Auf den Schwarzmärkten in der Nachkriegszeit

 

standen eure Schlachtkörper zum Verkauf bereit.

 

Köpfe waren nicht dabei, sie wurden vorher abgetrennt,

 

damit niemand die Herkunft als Katzenfleisch erkennt.

 

Ist es da richtig, unsere Fressfeindschaft bei zu behalten,

 

wenn wir den Menschen oft nur als Fressobjekte galten?“

 

Die Katze wagt sich hervor aus ihrem Versteck,

 

sie findet diesen neuen Hund eigentlich ganz nett.

 

Was sie von ihm hörte war ja ein Friedensangebot,

 

beim Hundeanblick sieht sie jedoch immer noch rot.

 

Vielleicht kann man trotzdem hier zusammenleben;

 

sie selbst wird sich auf alle Fälle viel Mühe geben.

 

Den Wohnungsgenossen sagt sie aus sicherer Distanz:

 

„Mein Lieber noch trau ich deinen Worten nicht ganz,

 

bin aber bereit mit dir hier zu experimentieren.

 

Wie lassen sich ehemalige Feinde zusammenführen?

 

Von unseren Besitzern hier hörte ich sagen,

 

sie wollen es mit ihrem Wohnungszoo wagen

 

Probleme zu klären, was ist zu tun, zu gestalten,

 

um verschiedenste Tierarten gemeinsam zu halten?

 

Vielleicht treffen wir uns öfter in nächster Zeit,

 

dann bin ich zu friedlichen Gesprächen bereit,

 

denn die  Leute sagten auch stets offen und frank

 

sich nicht auszusprechen bringt nachfolgend Zank.“

 

 

Fiktive Tiergespräche – 3. Fortsetzung (Hund)

 

 

 

Die bekannte Familie mit den vielen Tieren

 

hören wir nun über die Frage diskutieren:

 

Welcher Hund der unterschiedlichsten Rassen

 

könnte zu unserer Heimtierhaltung passen?

 

Bekanntlich werden zwischen Menschen und Hunden

 

bei allen über 100 Rassen Anpassungen gefunden.

 

Hunde, Herdentiere wie ihre Wolfsvorfahren

 

behielten als Haushunde einige dieser Gebaren,

 

dazu gehört vorrangig im Rudel ein „Bestimmer“;

 

bei Einzelhaltung fehlt das aber leider immer.

 

Man weiß, hierfür gibt es viele Beispiele schon,

 

Menschen übernehmen die „Alpha-Tier-Position“.

 

Ist das voller Ersatz? Das ist zu hinterfragen

 

und es könnten uns die Hunde selbst nur sagen.

 

Schließlich hat man einen Dobermann gewählt,

 

warum, wird später vom Hund Alex selbst erzählt,

 

der sich in der Wohnung in der Küche aufhalten muss,

 

Ersatz ist der Spaziergang, der mindert den Verdruss.

 

Man muss der Familie unbedingt zu Gute halten:

 

Die Hundehaltungsverordnung wird eingehalten.

 

Kontakt mit Betreuungspersonen ist gegeben

 

der Aufenthaltsraum ist geeignet fürs Hundeleben.

 

Als Halbjähriger wurde er hier aufgenommen

 

und hat Anfangs einen Schreck bekommen!

 

Nun will Alex über dies, seine Erlebisse berichten,

 

muss aber aufs Zuhören der anderen Tiere verzichten,

 

er wird in der Wohnung noch immer separiert,

 

weshalb er sich oft in Selbstgespräche verliert:

 

„Für meine Nase war das kaum auszuhalten hier,

 

alles stank nach Katze, nach weiterem Getier;

 

im Tierheim, wo ich zur Welt gekommen bin

 

nahm ich damals diese Gerüche gelassener hin.

 

Im Tierheim konnte ich mich nicht beklagen,

 

zu Besuchern hörte ich den Leiter oft sagen,

 

`das ist ein reinrassiger Hund, ein Dobermann,

 

den ich nur an solche Halter abgeben kann,

 

die sich mit dem Charakter dieser Tiere auskennen´

 

und er begann meine Rasseeigenschaften zu nennen.

 

Über Zuchtverfahren hörte ich hier zum ersten Mal

 

sie schaffen Gutes aber auch für manche Hunde Qual.

 

Von dieser Laudatio war meine Familie bewegt,

 

man hat mich erworben, bestimmt nicht unüberlegt.

 

Die Aussagen über meine Rasse waren diskrepant,

 

man hat viel Gutes aber auch Schlimmes genannt.

 

Als Diensthund eingesetzt, wegen der Intelligenz

 

gibt es allseitigen Einsatz  ob des Temperaments.

 

Ein Makel lastet auf unserer Rasse unauslöschbar,

 

weil sie für Wachhunde in KZ´s bevorzugt war.

 

Dagegen ist aber auch ganz besonders hervorzuheben

 

viele von uns als Rettungshunde ihr Bestes geben.

 

Es sind dann aber immer böse Menschen gewesen,

 

die uns im Charakter friedliche Wesen

 

auch zu Kampfhunden auswählten und abrichteten

 

und damit den guten Ruf der Rasse vernichteten.

 

Wir Tiere dieser Rasse sind kinderlieb und treu,

 

womit auch ich vielleicht die hiesige Familie erfreu´,

 

sie sollte aber auch meine Isolation beenden,

 

ich könnte feststellen welche Probleme beständen,

 

wenn  wir Tiere uns alle in der Wohnung sehen,

 

wie wir dann lernen miteinander umzugehen.“

 

Bald darauf erfüllte man dieses berechtigte Begehr,

 

darüber in der nächsten Fortsetzung dann mehr.

 

 

 

 

 

 

 

 

Fiktive Tiergespräche – 1. Gedicht (Katze/Vogel)

 

 

 

Katze, die vor einem Vogelbauer sitzt

 

schaut gespannt, die Ohren gespitzt;

 

Gedanken der Tiere sind uns unerfassbar,

 

doch Tiere denken, das ist bestimmt wahr,

 

ebenso zeigen das auch  ihre Reaktionen

 

und ich denke schon, es würde sich lohnen

 

mit unseren Gedanken zu interpretieren

 

welche Gespräche die Tiere hier führen?

 

Beginnen wir mit der Katze,

 

die hebt ab und zu ihre Tatze.

 

Imaginär hören wir sie dabei sagen:

 

„Vogel, solltest du es mal wagen

 

deinen Käfig doch zu verlassen

 

könnte ich dich mit Krallen fassen.

 

Eigentlich kann ich es nicht verstehen,

 

nur durch Gitterstäbe kann ich dich sehen

 

und klar ist mir in diesem Falle nich´,

 

hat man dich eingesperrt oder mich?

 

Wir müssen immer und immer

 

ausharren in diesem Zimmer,

 

artgerecht wäre aber unser Leben nur

 

auch bei Aufenthalt in der freien Natur,

 

wir könnten es uns dann selbst einteilen:

 

Wollen wir hier oder draußen verweilen?

 

Aber die Menschen, das denke ich schon,

 

haben Vorteile durch unsere Domestikation.

 

Sie halten uns in Garten, Hof und Haus,

 

zu ihren Vergnügen  nutzen sie uns aus.

 

Ich höre, die Leute rufen dich Hansi hier,

 

den Katzennamen Putzi gab man mir.

 

Tierfreunde scheinen diese Menschen zu sein,

 

ich sehe, in der Stube ist sogar ein Schwein,

 

z. Zt. noch ein Ferkel und ganz niedlich,

 

ist es als großes Tier auch noch so friedlich?

 

Meerschweinchen, Mäuse und ein Hund

 

tun ihre Anwesenheit ebenfalls kund,

 

wobei mich besonders Hundebellen stört,

 

denkbar, er ist über mein Hier -sein empört.

 

Ich beneide diese Tierbesitzer darum nicht,

 

wir verschiedenen Arten nehmen sie in die Pflicht.

 

Sie bemühen sich uns aneinander zu gewöhnen

 

aber wir sind teilweise nur schwer zu versöhnen.

 

Deshalb würde ich Katze gern auch erfahren,

 

Hansi, siehst Du von mir ausgehende Gefahren?“

 

Der Vogel beginnt seinem Herzen Luft zu machen:

 

„Ich merke und  dabei ist mir nicht zum Lachen,

 

dein Umgang mit Vögeln ist nicht nur Spiel,

 

uns zu fressen ist sehr oft auch das Katzenziel.

 

Dein Blick ist harmlos, täuscht Friedliches vor,

 

doch das ist Absicht, dein lauschendes Ohr

 

verrät gespannte volle Aufmerksamkeit.

 

Zu fangen, was sich bewegt, bist du immer bereit.

 

Ihr Katzen habt vermutlich einen Jagdinstinkt,

 

seid glücklich, zufrieden wenn es euch gelingt

 

uns, besonders aber Mäuse und alles kleine Getier

 

zu quälen und zu fressen mit großer Gier.

 

Warum musstet ihr aber uns als Beute auswählen?

 

Da doch Federn nicht zu euren Delikatessen zählen.

 

Außerdem kritisiere ich euer Jagdverhalten,

 

da sehe ich euch nicht an Naturgesetze halten.

 

Ohne Hunger zu haben, ohne Not, tötet ihr auch,

 

so ist es auch bei habgierigen Menschen der Brauch.

 

Ihr lasst nutzlos im Spiel getötete Tiere liegen,

 

gut, dass diese meistens andere Hungrige kriegen.

 

Schändlich ist hier auch menschliches Verhalten,

 

Abfälle werden logischer Nutzung vorenthalten.

 

Darum sage ich dir hier auch frei und kurzum:

 

Ihr Raubtiere bringt uns Vögel zuweilen sinnlos um.“

 

Jetzt kann Putzi den Mund nicht mehr halten,

 

antwortet auf die Anschuldigungen ungehalten:

 

„Da wollen wir doch mal einiges richtig stellen:

 

Unser Jagdverhalten als hinterlistig darzustellen,

 

grenzt schon an eine gewisse Überheblichkeit

 

und das hinzunehmen bin ich nicht bereit.

 

Deine Meinung stimmt nicht vorn und hinten,

 

in der Natur lassen sich viele Raubvögel finden,

 

die werden manchmal sogar für uns eine Gefahr,

 

ihnen zum Opfer fallen Katzen Jahr für Jahr.

 

Ihr fresst nicht Samen- und Pflanzenkörner allein,

 

dazu sollen es auch Insekten und Würmer sein

 

und wenn ihr diese so hinterhältig verschlingt,

 

hörte ich nie, dass ihr dazu ein Sterbelied singt.

 

Dein kleines Spatzenhirn, das merke ich sehr,

 

stellt hier nicht richtige Zusammenhänge her.

 

Konflikte, die zwischen Tierarten entstehen

 

sind als Auseinandersetzungen  anzusehen,

 

bei denen man die gleichen Beutetier jagt

 

gegenseitig sich aber das Recht darauf versagt.

 

Zwischen uns ist noch vieles zu besprechen,

 

denke aber, dass wir hier zunächst erst mal abbrechen.

 

Die Familie, zu deren Besitz wir angeblich gehören,

 

müsste sich unsere  weiteren Gespräche anhören,

 

dann könnte sie die Probleme auch erfahren,

 

die schon immer beim Zusammenleben strittig waren.

 

(Fortsetzung folgt)

 

 

 

 

 

Gedanken über Gedanken

 

Es wurde schon unzählige Male beschrieben

 

einerseits seriös aber auch stark übertrieben:

 

Könnte es vielleicht künftig auch passieren,

 

dass wir natürliche Schutzfunktionen verlieren?

 

Der Wunsch der Menschen ist es immer gewesen,

 

man wollte die Gedanken der Mitmenschen lesen.

 

Wichtig wäre das für Ermittler, die Kriminalisten,

 

die bei der Verbrechensaufklärung gern wüssten:

 

Sagen die Straftäter die Wahrheit oder nicht?

 

Bedeutend wird dieses dann auch für das Gericht.

 

Nicht allein existiert dieses Beispiel  bis heute,

 

man fragt sich: Gibt es absolut ehrliche Leute?

 

Ich denke nein: Seit bestehen der Menschheit schon,

 

wäre das in unserer diskrepanten Welt eine Illusion.

 

Warum können wir aber die Gedanken verwalten,

 

sie offenbaren oder auch geheim immer halten?

 

Vermutlich sind es Sicherungen zum Überleben,

 

auch, um das eigene Ich nicht preis zu geben.

 

Mit Computer wurden nun Maschinen erfunden,

 

die lassen bisher unerforschte Details erkunden

 

und ich sehe dazu Ergebnisse nicht mehr fern:

 

Gegen enthüllen von Gedanken gibt es kein sperr´n!

 

 

 

Anmerkung:

 

Der Text zum Volkslied „Die Gedanken sind frei, niemand kann sie erraten“ hatte über 200 Jahre Bestand, könnte der Inhalt in der Zukunft nicht mehr wahr sein?

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

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